Naturpark Augsburg - Westliche Wälder

Flachland-Mähwiese © Annika Sezi
Flachland-Mähwiese © Annika Sezi

Name: Naturpark Augsburg - Westliche Wälder

Gebietsgröße: ca. 122.488 Hektar

Betreut seit: Januar 2018

Bedeutung:

Der Naturpark Augsburg – Westliche Wälder liegt westlich des Ballungsraumes Augsburg und wird von den Flüssen Wertach, Schmutter, Mindel und Donau umgrenzt. Das Gebiet wird durch zahlreiche Bachläufe in verschiedene Landschaftsräume gegliedert. Daraus resultiert eine landschaftliche Vielfalt, die regional bis überregional bedeutsame Feuchtgebiete mit einer Vielzahl zum Teil stark gefährdeter Arten beheimatet.

Typische Lebensräume:

Artenreiche Mähwiesen, Feucht- und Nasswiesen, Streuwiesen, Fließgewässer, weitläufige Waldgebiete

Besonderheit:

Artenreiche Wiesen in den Flussauen, Populationen des Dunklen und Hellen Wiesenkopf-Ameisenbläulings, der Helm-Azurjungfer, der Kreuzotter, des Kammmolchs, zahlreiche Wiesenbrüter wie Kiebitz

Mehr Informationen

Info-Flyer der Gebietsbetreuung "Naturpark Augsburg - Westliche Wälder"

Die beiden Flüsse Zusam und Schmutter sind die Lebensadern im Naturpark. Beide sind in vielen Bereichen naturnah oder komplett unverbaut. Hier wird noch immer viel Wiesenwirtschaft betrieben. Im Biodiversitätsprojekt Schmuttertal arbeiten Behörden, Kommunen, Vereine und Landwirte zusammen, um diese Landschaft auf weiterhin zu erhalten.

Knapp 50% des Naturparks sind von Wald bedeckt. Hier sind neben seltenen der seltenen Mopsfledermaus auch die Gelbbauchunke und die Hohltaube zuhause.

@Judith Kronberg
Eva Liebig

Name: Eva Liebig

Ausbildung:

Landespflegerin

Im Dienst seit: 2024

Thematische Schwerpunkte:

Mehrung von artenreichen Wiesen im Zusamtal, Schutz von Amphibien, Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Vermittlung von Natura 2000, Helm-Azurjungfer, Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling, Kreuzotter

Nicola Funcke © ANL / Benno Nehm

Name: Nicola Funcke

Ausbildung:

Landschaftsnutzung und Naturschutz (B.Sc)

Im Dienst seit: 2025

Thematische Schwerpunkte:

Erhalt und Förderung artenreicher Wiesen im Schmuttertal, Dunkler und Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling, Saumstreifen & Grabenpflege als Vernetzungsstrukturen

Mehr Informationen

Eva Liebig

„Die Natur vor der Haustüre sehen und kennenlernen - schätzen, schützen und bewahren“ – ein Hauptanliegen, das der Gebietsbetreuerin Eva Liebig schon viele Jahre am Herzen liegt. In Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort, den Landnutzern und den Naturschutzakteuren arbeitet sie daran, bedeutende Lebensräume und deren Artenvielfalt zu erhalten und zu entwickeln. Neben der Beratung von Flächennutzern und Landeigentümern, der Organisation von Projekten und dem Monitoring sieht sie vor allem im Bereich der Umweltbildung eine große Chance, gemeinsam für eine artenreiche und vielfältige Landschaft zu arbeiten.

Nicola Funcke

Um Artenvielfalt, Lebensräume und Ökosystemdienstleistungen auch für kommende Generationen zu erhalten, müssen wir alle zusammen anpacken. Gemeinsam mit Grundstückseigentümer*innen, Landwirt*innen, Naturschutzverbänden u.v.m. können wir viel bewirken.

Kontakt

Eva Liebig
Nicola Funcke

Mobil: 01575 5294472

Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling © Peter Hartmann
Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling © Peter Hartmann

Tierarten:

Insekten: Dunkler und Heller Wiesenknopf-Ameisenbläuling, Randring-Perlmuttfalter, Gelbringfalter, Helm-Azurjungfer
Amphibien: Gelbbauchunke, Laubfrosch, Kammmolch
Reptilien: Kreuzotter
Vögel: Schwarzstorch, Braun- und Schwarzkehlchen, Kiebitz und weitere Wiesenbrüter
Säugetiere: Großes Mausohr, Vermutung Wildkatze

Pflanzenarten:

Prachtnelke, Trollblume, Breitblättriges Knabenkraut, Großer Wiesenknopf, Pyrenäen-Löffelkraut, Breitblättriges Wollgras

Highlights:

Flachland-Mähwiesen und Feucht- bzw. Nasswiesen, ausgeprägte Grabensysteme, Sandgruben und Niedermoorreste

Hilfsprogramme für:

Wiesenbrüter, Kreuzotter

Bedrohung:

Intensivierung der Landwirtschaft, Beeinträchtigung des Landschaftswasserhaushalts infolge des Klimawandels, fortschreitende Sukzession

Naturschutz-Projekte:

Biodiversitätsprojekt Schmuttertal, FFH-Gebiet Unteres Zusamtal, FFH-Gebiet Lehmgrube Lützelburg, Artenschutz im Anhauser Bachtal

Besondere Lebensraumtypen:

Flachland-Mähwiesen, Streuwiesen, Gräben

Mehr Informationen

-

Laubfrosch Annika Sezi
Laubfrosch © Annika Sezi
Trollblumen  Nicolas Liebig
Trollblumen © Nicolas Liebig
Kreuzotterweibchen Carolin Rolle
Kreuzotter (Weibchen) © Carolin Rolle
Helm-Azurjungfer Annika Sezi
Helm-Azurjungfer © Annika Sezi

Was Sie unbedingt erleben müssen

Blütenbunte Wiesen entlang der Bachtäler im Frühjahr und Frühsommer
Amphibienkonzerte im Frühsommer
Vogelzug im Frühjahr und Herbst

Die schönsten Orte im Gebiet

Lehmgrube Lützelburg:  Hier sind diverse Amphibien zuhause. Durch die Beweidung ist das Gebiet nur etwa einmal im Jahr Ende Mai / Anfang Juni bei einer Exkursion begehbar. Weitere Informationen sind im Jahresprogramm des Naturparkvereins zu finden.

Zusamtal: Der mobile Wiesenpfad lädt im Frühjahr und Frühsommer vor der ersten Mahd der Landwirte zu lehrreichen Kräuterexkursionen ein

Die Angebote

Alle Veranstaltungen sind im Veranstaltungsprogramm des Naturpark Augsburg-Westliche Wälder e.V. gelistet. Die Broschüre kann unter naturpark-augsburg.de/ angefordert werden.

Empfehlungen im Netz

Facebook SDK returned an error: You must provide an access token.