Die Gebietsbetreuung auf dem 2. Bayerischen Natura 2000-Gipfel

von links: Pia Amofa-Antwi, Dr. Auguste von Bayern, Isolde Miller und Ulrike Lorenz (Foto: BUND Naturschutz, Gebietsbetreuung)

 

Die Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) veranstaltete als glanzvollen Höhepunkt des Projekts LIFE living Natura 2000 den 2. Bayerischen Natura 2000-Gipfel. Dieser fand in Brüssel in der Vertretung des Freistaates Bayern bei der Europäischen Union statt.

Das Projekt „LIFE living Natura 2000“ wird als Kommunikationsprojekt für das europäische Naturerbe in Bayern von der EU gefördert. Unter dem Motto „Ganz meine Natur“ werden die Kommunikation, das Wissen und die Akzeptanz zu Natura 2000 in Bayern in Wert gesetzt. Umgesetzt wird das Projekt von der ANL in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Die Kofinanzierung übernehmen die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und der Bayerische Naturschutzfonds.

Da auch die Gebietsbetreuung in Bayern bei den Projekten um das Europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 involviert ist, nahm auch die Sprecherin der Bayerischen Gebietsbetreuung, Isolde Miller, an der Veranstaltung teil. „Es waren zwei inspirierende Tage, mit informativen Vorträgen, gutem fachlichen Austausch und tollen Begegnungen und Gesprächen mit sehr engagierten und kompetenten Menschen“, schwärmt die Gebietsbetreuerin.

Sie kam dort auch direkt in Kontakt mit den Natura 2000-Botschaftern, die über das Projekt „LIFE living Natura 2000“ berufen wurden. Dies sind z.B. die Schauspielerin Pia Amofa-Antwi, mit der Isolde Miller bereits die Kindersendung „Mega-Matsch im Moor“ aus der Reihe „Pia und die wilde Natur“ drehen konnte. Weiterhin der Bergsteiger Alexander Huber und die Ornithologin Dr. Auguste von Bayern. Ihnen liegt die Natur und das europäische Naturerbe am Herzen und deshalb setzen sie sich unter dem Motto „Ganz meine Natur“ persönlich als Natura 2000-Botschafterinnen und Natura 2000-Botschafter ein. Dies unterstrichen sie auch bei der abendlichen Talkrunde und schilderten ihre persönlichen Beweggründe, sich so zu engagieren und ihren Bekanntheitsgrad im Sinne der Natur einzusetzen.

Auch das Fachsymposium am zweiten Tag des Gipfels bot mit international besetzten Vorträgen Einblick in den Umgang anderer EU-Mitgliedsstaaten wie Bulgarien und Tschechien mit Natura 2000. „Die weite Anreise nach Brüssel hat sich auf jeden Fall gelohnt“, zieht die Sprecherin der Gebietsbetreuung Bilanz. „Es gab dem tollen Kommunikationsprojekt LIFE living Natura 2000 den wichtigen internationalen Anstrich und zeigte, dass es durchaus ein beispielgebendes und vorbildhaftes Projekt für die ganze EU ist. Das Team um die Projektleiterin Evelin Köstler hat hier alle notwendigen Bereiche abgedeckt und mit wunderbaren Ideen Natura 2000 näher in die Bevölkerung getragen.“

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